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QUEENS OF THE STONE AGE live@Düsseldorf

QOTSA

(08.11.2013, Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle ) Josh Homme ist ja ein Tausendsassa, der ständig mit irgendwelchen Projekten von sich hören lässt. Da fällt es auch gar nicht so auf, dass sich zwischen dem letzten QotSA Album „Era Vulgaris“ und dem ehrwürdigen Nachfolger „…Like Clockwork“ ganze sechs Jahre liegen. Wo ist da die Zeit geblieben? Wie sehnlichst die Fans auf neues Material gefreut haben, zeigt sich an diesem Abend. Die Halle am Südpark war seit Wochen restlos ausverkauft.

Nachdem Band Of Skulls pünktlich auf der Bühne standen und das Publikum einheizten, durften die eigentlichen Stars des Abends die Bühne unter tosendem Applaus betreten. Die Uhrzeiger zeigte dabei erst 20:15Uhr. Den Beginn machten Queens Of The Stone Age mit „You Think I Ain’t Worth a Dollar, but I Feel Like a Millionaire” und dem anschließenden „No One Knows”. Die Stimmung im Publikum war blendend, aber die Band schien noch nicht warm zu sein.  Mit „My God Is the Sun“ spielten die Herrschaften den ersten Track vom aktuellen Album und fortan schöpften Queens Of The Stone Age an diesem Abend aus ihrem ganzen Repertoire. Ein Hit folgte dem anderen. Die Gitarren-Riffs immer lässig und groovend. Es passte einfach. Auf der Videoleinwand wurden bei einigen Stücken Animationsvideo des britischen Künstlers Boneface gezeigt, der schon für das Cover von „…Like Clockwork“ verantwortlich war. Damit wurden die einzelnen Stück definitiv aufgewertet.  Zur aktuellen Single „I Sat by the Ocean“ waren QotSA  dann auch endlich warm gespielt und versprühten deutlich mehr Spielfreude als zu Beginn des Abends. Zur Hälfte des Sets stellte Josh Homme die Band vor, bevor die vom Publikum lange geforderte „Little Sister“ und „Sick, Sick, Sick“ gespielt wurden. Das Publikum war endlich in Fahrt gekommen, aber es blieb nicht mehr allzu viel Zeit bis „Go With the Flow“ das reguläre Set beendet.  Die Zeit verging – sprichwörtlich – wie im Fluge, aber es war noch nicht ganz Schluss an diesem Freitagabend. Ehe sich Queens Of The Stone Age endgültig verabschiedeten gab es noch „The Vampyre of Time and Memory”, „I Appear Missing” und zum Finale das großartige  „ A Song for the Dead”, dass an diesem Abend mehr Kür als Pflicht war und den perfekten Abschluss für einen tollen Abend bot.

Info: www.qotsa.com