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Hatebreed & Walls Of Jericho live in Köln

Hatebreed

(06.07.2016, Köln, Essig-Fabrik) Metalcore trifft Metalcore! Ein heftiges Package, wo sich manch einer die Hände reibt vor Freude! Hatebreed und Walls Of Jerchio an einem Abend hat schon seinen Reiz. Beide Bands touren gerade den Festivalsommer ab und die gemeinsame Show ist die einzige Headliner Show von Hatebreed in diesen Tagen. Während die Essig-Fabrik gemächlich vollfließt, bringen sich pünktlich um 20:15 Walls Of Jerchio in Stellung. Die Band aus Detroit, Michigan eröffnet den Abend mit „Illusion of Safety“ vom aktuellen Album „No One Can Save You From Yourself“. Acht Jahre haben sich WOJ Zeit gelassen, um ein neues Album zu veröffentlichten. Zwar tourte die Band hin und wieder, aber der Fokus, gerade bei Frontfrau Candace Kucsulain lag aufs Familienleben und Gewichtheben. Ich kann mich noch erinnern, wie zierlich sie wirkte, als ich Walls Of Jericho 2004 auf dem Riot Festival in Antwerpen sah. Auf jeden Fall gibt die Band Vollgas. Im Publikum wird gemosht und ein Circle Pit nach dem anderen wird ausgerufen. Wie ein Wilder fegt Chris Rawson über seine Gitarre und springt im richtigen Moment ordentlich in die Höhe. Ein treibender Spaß, der viel Schweiß fließen lässt. Ein perfekter Einstieg in den Abend. Ehrlich und echt. „The American Dream“ und „Playing Soldier Again“ wüten noch im Ohr, als Hatebreed nach kurzer Umbaupause allein schon optisch eine ganz andere Stimmung einläuten. Eastcoast Bollo-Style! Die Herrschaften um Frontmann Jamey Jasta haben eine kraftvollen Sound im Rücken und einen guten Schwung moshwütiger Anhänger vor der Bühnenkante, die jetzt alles rauslassen. „Destroy Everything“ kracht los und gibt die Richtung vor. Ein wilder Ritt zwischen Metal und Hardcore mit genügend Breakdowns. Ein Großteil des Publikums kennt jedes Wort und viele lassen die Band das auch lauthals spüren. Hatebreed spielen sich quer durch ihre Bandhistory.  Sie spielen bekanntes und neues Material und das Publikum bekommt jeden Wunsch erfüllt. Durch jeden Circle Pit mehr am Abend steigt stetig die Temperatur in der Essig-Fabrik. Kondenswasser tropft schon von der Decke. 75 Minuten sind eine gute Länge für Konzerte dieser Art. Keine Frage: Das ist Metalcore DeLuxe! Und zwar nicht nur wegen des Hits „I Will Be Heard“, den Hatebreed als Rausschmeißer den verschwitzen Fans um die Ohren schmettern.

Info: facebook.com/hatebreed | facebook.com/WallsofJericho