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BEATSTEAKS: Beatsteaks

BEATSTEAKS: Beatsteaks

(Warner) Über den Status, den sich die Beatsteaks über die Jahre erspielt haben, muss man an dieser Stelle kein Wort verlieren. Wer die Beatsteaks nicht kennt, der hat gepennt. Für ihr neustes Album haben sich die Berliner einige diesmal einige Tipps von der New Yorker Hardcore Legende Walter Schreifels (Youth of Today, Gorilla Biscuits, Quicksand & Rival Schools) geholt. Dieser hat einen prüfenden Blick auf die Texte und Songs geworfen und sein Feedback gegeben. Warum auch nicht. Neue Impulse haben noch niemand geschadet und Walter Schreifel ist halt ein begnadeter Songwriter! Klingt jetzt deshalb „Be Smart And Breathe“ komischerweise nach einem typischen Schreifel Song? Leider ist der Opener „A Real Paradise“ jetzt keine Offenbarung, lebt in erster Linie von Arnim Teutoburg-Weiß typischen Gesang. Was die Beatsteaks bis heute auszeichnet, ist unverkennbar ihre stetige Entwicklung vom Punk der Anfangsjahre hin zum innovativen Alternative Rock. Dennoch nicht alles überzeugt hier. Songs wie die Smoothie-Disco Nummer „Everything Went Black“ oder das lässige „Creep Magnet“ klingen nicht so überzeugend. Dem gegenüber stehen jedoch das atmosphärische „Make A Wish“, das treibende „DNA“ und die Single „Gentleman Of The Year“, die sich von den anderen Tracks deutlich hervorhebt. In einem sind sich die Berliner weiterhin treu: Das Album ist mit keinen 33 Spielzeit nicht sonderlich lang. Das sind Beatsteaks Fans ja gewohnt. In der Kürze liegt die Würze. Nichtsdestotrotz. Die Erwartungen waren doch höher.

7.5 Stars (7,5 / 10)

Info: www.beatsteaks.com