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NEW HATE RISING: Own The Night

NEW HATE RISING: Own The Night

(Swellcreek / Soulfood) Seit knapp 10 Jahren ist die Band aus Sachsen-Anhalt aktiv und sind aus der deutschen Hardcore Szene nicht mehr wegzudenken. Mit „Own The Night“ schicken die fünf Jungs ihr neustes Werk ins Rennen. Unter dem Aspekt betrachtet, dass auf keinem vorherigen Album so viel gesungen wurde, kann man was schon von einer Hardcore Pop-Punk Platte sprechen. Aber keine Sorge, die Platte punktet mit fetten Grooves, ordentliche Riffs und massig Breaks. New Hate Rising pendeln auf ihrem vierten Studioalbum weiterhin zwischen Aggressivität und Melodieverliebtheit. Ordentlich auf die Mütze gibt es bei „Pure Hate“ oder „Words Of Freedom“. Zum Mitgrölen laden der gleichnamige Titeltrack „Own The Night“ und „No Saviour“ ein. Die Unplugged-Nummer „No Regrets“ hinterlässt dann doch den Eindruck stilistischer Verwirrtheit. Ein Versuch war es sicherlich wert, aber unterbricht den Spannungsbogen des Albums. Man hat eh das Gefühl, dass New Hate Rising auf „Own The Night“ einiges ausprobiert haben. Es gibt zwar auch einige Bollo-Nummern, aber es überwiegt doch die Vorliebe für schnellen melodischen East-Coast Hardcore.  Bleibt abzuwarten, wie die Kids auf diese leichten Veränderungen reagieren werden. Ich wage die Prognose, dass New Hate Rising mit diesem Album einige Fans verlieren und deutlich mehr neue hinzugewinnen werden.

7.5 Stars (7,5 / 10)

Info: www.facebook.com/newhaterising