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TSCHAIKA 21/16: Tante Crystal Uff Crack Am Reck

TSCHAIKA 21/16: Tante Crystal Uff Crack Am Reck

(Noisolution /Soulfood) (Noisolution /Soulfood) Tim spielt bei Rotor, die seit 15 Jahren den Berliner Underground unsicher machen. Mit ihrem instrumental Sound zwischen Stoner, Psychedelic, Kraut und Progressiv konnte sich das Quartett bereits bundesweit einen Namen machen. Markus „Onkel“ Lingner, den man auch als Drummer der Hip-Hop Combo Ohrbooten kennt, zählt zu den vielsichtiges Schlagzeugern der Hauptstadt. Seine Künste sicherten sich bereits Alligatoah, Tim Bendzko, Das Pack sowie Kabarettisten wie Michael Krebs oder Marc-Uwe-Kling. Beide verbindet dieselbe Vorliebe für verrückt vertrackte Musik und eine ordentliche Portion Humor.

Wie bereits Rotor verzichten auch Tschaika 21/16 auf Gesang und bleiben dem Instrumental-Sound treu. Der Opener „NadashaBackDieGowa“ tingelt zwar noch mit einigen Balkan-Elementen vor sich her, bevor es dann mit „Griechisches Bein“ in die Vollen geht. Exemplarisch für das Album ist auf jeden Fall „Lass Mich Doch In Deinem Wald Der Oberförster Sein“. Der Song bietet auf seinen fast neun Minuten alles, wofür dieses Album steht: Stoner, Mathrock, Doom und Instrumental mit Bläsern. Es gibt wirklich gute Momente, aber auch einige Songs, die nach einer Minute direkt anfangen zu langweilen. Man muss schon ein Freund von Instrumental-Musik sein, um hier vollends seinen Spaß zu haben. Zwischen den Songs gibt es immer wieder bandeigene Humoreinlagen, wie sie eine Stadttour durch Berlin machen. Berliner Humor halt. Nichtsdestotrotz ist das Album wie ein Stück zähes Fleisch! Man kaut drauf rum und kommt nicht voran.

5 Stars (5 / 10)

Info: www.facebook.com/tschaika2116