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UGF – Asebeia.Ataraxis

UGF - Asebeia-Ataraxis

(Deafground Records) UGF – drei Buchstaben wie Faustschläge in den Magen. Und mit dem neuen Silberling „Asebeia.Ataraxis.“ prügelt sich das Sludge-Metal-Quartett zweifellos aus dem Underground direkt in die erste Liga. Hier gibt es rotzige Sounds der aller derbsten Sorte. Da bleibt kein Stein auf dem anderen! Trotzdem vergessen die Oberösterreicher nie, auch Raum für atmosphärische Instrumentalparts zu lassen.

Seit 1998 grooven UGF durch den Underground. Einige EPs und ein Album sind dabei bereits rumgekommen. Mit „Asebeia.Ataraxis.“ wird sich das Quartett ohne Zweifel in die erste Liga prügeln! Denn der hier gebotene Mix aus Sludge Metal und Hardcore bewegt sich auf einem unfassbar hohen Energielevel. Doch die 13 Tracks haben musikalisch auch die ein oder andere Überraschung auf Lager. Die Oberösterreicher loten ihre Grenzen voll aus. „Fidei Depulso“ stampft alles nieder, was sich in den Weg stellt. Hammerharte Riffs in Verbindung mit brutalen Growls lassen hier keinen Stein auf dem anderen! Bei „Death Wish“ wiederum wird das Gaspedal voll durchgetreten. Egal ob langsam groovend oder in Höchstgeschwindigkeit – UGF riffen ohne Gnade nach vorne. Trotzdem lässt die Band immer wieder Raum für atmosphärische Zwischenparts. So überzeugt „Vast And Hollow“ mit melodischem Riffing, das auch mancher Metalcore-Combo gut zu Gesicht stehen würde, ohne dabei die Sludge-Wurzeln von UGF zu vergessen. „Neglect“ wiederum wildert im Old-School-Hardcore. Das Intro von „Transcendency“ lädt mit seinen Gitarren-Arpeggios zum Träumen ein, bevor die geballte Gitarrenwand den Zuhörer in die Wirklichkeit zurückholt. Vor dem Schlussakt der Platte liefert das Instrumentalstück „Aporia“ als Ruhepol wunderschöne Melodien, die den Hörer so schnell nicht wieder loslassen. Den Mittelpunkt bilden auf „Asebeia.Ataraxis“ immer fette Riffs und treibende Grooves. Es gibt keine ausufernden, selbstdarstellerischen Soli. Keine wabernden Synthie-Teppiche. UGF machen bodenständige Musik, bei der der Song zu jeder Zeit im Vordergrund steht. Untermauert wird das Bärenstarke Songmaterial von einem Sound, der sich gewaschen hat. Produziert wurde „Asebeia.Ataraxis.“ im DeepDeepPressure Studio unter der Leitung von Bandkopf Lukas Haidinger. Der hat die perfekt aufeinander eingespielte Band gekonnt in Szene gesetzt. Jeder Anschlag, jede Note sitzt genau da, wo sie zu sein hat. Trotzdem klingt das Album zu keiner Sekunde poliert oder unnatürlich. Der Proberaum, in dem die Songs mit Blut und Schweiß entstanden sind, ist vor dem geistigen zu praktisch jeder Zeit sichtbar. Auch Mix und Mastering nahm Haidinger selbst in die Hand. UGF behalten bei allem was sie tun die volle Kontrolle, um ihre musikalische Vision umzusetzen. Kompromisse gehen die vier keine ein. Anhänger von Crowbar, Mastodon und Pro-Pain müssen hier gleichermaßen aufhorchen!

Info: www.facebook.com/groovefront